WeihnachtspĂ€ckchen fĂŒr Obdachlose

Im vorigen Jahr hatte eine die WeihnachtspĂ€ckchen fĂŒr Obdachlose entdeckt. Wir gingen zu zweit einkaufen, eine packte die Kartönchen und brachte sie gerade noch rechtzeitig in die Annahmestelle im Schauspielhaus und nahm auch am Verteilungsfest in der Rotunde teil.

rotes Packpaier mit unterschiedlichen Mustern, kleine PĂ€ckchen mit weißen Schleifen, Stern aus Filz, drei kleine Teile: gehĂ€keltes Herzchen, roter Tannenbaum aus Filz; ein Tannenzweig.
Was mag da drin sein?

In diesem Jahr ging Eine sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hltes Praktisches und ÜberflĂŒssiges einkaufen, Eine organisierte die Kartönchen, Jede packte ihren Anteil weihnachtlich ein: einige Hygieneartikel, witzige PapiertaschentĂŒcher, ZehenwĂ€rmer, TĂŒtensuppen (die Hochzeitssuppe isst meine Enkelin auch gern), lösliche Kaffeeportionen, SĂŒĂŸes…

Passt alles in einen Schuhkarton, ein Vermerk „FrauenweihnachtspĂ€ckchen“ drauf. NatĂŒrlich auch eine Grußkarte „Liebe Unbekannte, die Du Dich beschenken lĂ€sst!“ dazu.

Am Samstag bringen wir die drei PĂ€ckchen – eine dritte Frau hat auch ein PĂ€ckchen gepackt – zum Schauspielhaus. Mal sehen, ob eine oder zwei von uns an der stimmungsvollen, festlichen Weihnachtsfeier fĂŒr Obdachlose in der Rotunde teilnehmen werden.

Ulrike Herrig