Salbe vom Beginenhof

Die Ringelblumen – kleine Sonnen – fĂŒhlen sich hier auf dem Beginenhof sehr wohl und haben sich ĂŒber die Jahre an vielen Stellen vermehrt – auch dank dem Einsatz einiger GĂ€rtnerinnen.

Sie beglĂŒcken uns mit unterschiedlichen Farben und lange wĂ€hrender BlĂŒtezeit.

Die kleinen Sonnen erfreuen mein Herz und begleiten mich schon viele Jahre.

Dieses Jahr war es wieder soweit – die BlĂŒten luden mich ein, einige davon zu pflĂŒcken und zu einer Salbe zu verarbeiten. Besonders bei kleineren Wunden und Hautproblemen biete sie gerne ihre Hilfe und UnterstĂŒtzung an. Es gibt noch das eine oder andere Cremedöschen.


PflĂŒcke an einem sonnigen Tag die geöffneten BlĂŒten,
fĂŒlle sie lose in ein SchraubgefĂ€ĂŸ
und ĂŒbergieße sie mit einem guten Öl.
Lass das GefĂ€ĂŸ ca. 2 Wochen in der Sonne stehen und bewege es regelmĂ€ĂŸig.
Die BlĂŒten von dem Öl trennen und das Ringelblumenöl
mit WachsplÀttchen und Wollwachsfett erwÀrmen,
gut verrĂŒhren
und fertig ist eine wunderbare Ringelblumensalbe.

Was der Volksmund schon wusste:

„Den BlĂŒtenblĂ€ttern wird eine stĂ€rkende Wirkung auf das Herz und eine heilende auf verletzte Seelen nachgesagt, wenn sie zur Mittagszeit gepflĂŒckt werden“

„Und MĂ€dchen, die die BlĂŒten mit ihren bloßen FĂŒĂŸen berĂŒhren, sollen dadurch in die Lage versetzt werden, die Sprache der Vögel verstehen zu können“

Wer mag es ausprobieren?

Karin Seidel