In Zeiten des Coronvirus

Wir haben Gl├╝ck mit dem Wetter. In den ersten Tagen, in denen sich die Pandemie in Deutschland langsam in ihrer ganzen Gr├Â├če zeigt, ist wunderbares Wetter. Der Bauer d├╝ngt. Nicht so sch├Ân. Die Sonne scheint. Sehr sch├Ân. Wir kriegen das mit dem Abstand sehr gut hin. Unser j├Ąhrliches Treffen der Vereinsfrauen des Beginen Heute e.V. muss verschoben werden. Wir haben Mail und Threema. Auf Threema sprechen wir kurze Nachrichten, in denen jede Hofbewohnerin ihre Situation schildert. Das ist f├╝r manche Frauen Neuland. Aber es macht Spa├č und funktioniert f├╝rs Erste.

Dosentelefon

Wir sind erfinderisch. In diesen fr├╝hlingshaften M├Ąrztagen ├╝berwiegen Lebensfreude und Zuversicht. Das hatten wir uns sowieso f├╝r die Fastenzeit vorgenommen: mehr Zuversicht, weniger Pessimismus. Die Latte liegt hoch. Wir alle haben beruflich oder im pers├Ânlichen Umfeld mit den Schattenseiten der Pandemie zu tun. Warum nicht vertrauen? Wir ├╝ben. Noch gelingt es uns.

Heute sind die ersten Pflanzen neu in die G├Ąrten gesetzt worden. Unkraut .. ach, nein, eher das ├ťberfl├╝ssige haben wir entfernt. Ansonsten w├Ąchst hier alles, wie es will. Auch wir. Kommen Sie ruhig und schauen Sie es sich an. Aber halten Sie bitte 3 m Abstand, zu Ihrem und unserem Schutz. Mit etwas Gl├╝ck finden Sie die Kirche ge├Âffnet und k├Ânnen ein Lied singen, eine Kerze anz├╝nden, ein Gebet sprechen. Wie Sie wollen. Sie sind herzlich willkommen.