Kategorie: Stand der Dinge

Die kalte Jahreszeit naht

Wenn der Winter kommt, müssen die Pflanzen aus unseren Vorgärten in Sicherheit gebracht werden. Manches wird umgepflanzt und Überflüssiges auf den Kompost gebracht. Am Fuß der Kellertreppe findet Eine eine Kröte im Blätterhaufen. Aus eigener Kraft kommt sie die Treppe nicht mehr hoch. Wir haben anderswo Ecken für Igel und Insekten angelegt. Aber Treppen sind für manche Tiere eine Falle. Eine trägt die Kröte zu einer Wiese. Sie verschwindet zwischen Gräsern und Büschen und wir hoffen, dass sie weiß, was sie tut. Es ist eine Erdkröte. Sie wird ein Winterquartier finden. Hauptsache, sie passt beim Überqueren der Straße auf (wenn es sein muss).

Auf Manches haben wir Einfluss, aber grade im Umgang mit Tieren und Pflanzen sind uns Grenzen gesetzt. Wir tun was wir können. Trotzdem wird auch in diesem Winter etwas erfrieren. Wir können die Natur nicht kontrollieren. Zum Beispiel diese Erdkröte. Wir hoffen, dass sie überlebt.

Mit Vorbereitungen für die Advents- und Weihnachtszeit haben wir schon begonnen. Am 7. Dezember um 17 Uhr ist bei uns Adventsfenstereröffnung. Wir müssen noch putzen und basteln, Ideen zusammentragen für die Fenstergestaltung und schauen, wer was vorbereiten kann. Auch der Weihnachtsgottesdienst beschäftigt uns bereits. Wir denken über Lieder und Ideen nach. Wer kommen wird, wissen wir nicht. Wir laden alle ein. Wir machen Plakate und schreiben Einladungen. Wir mailen und twittern. Wir hoffen, dass alle gut durch den Winter kommen. Auch dazu wollen wir das Unsrige tun.

„Leben nach historischem Vorbild“ – Neues Ruhr-Wort

Ulrike Beckmann hat uns für das Neue Ruhrwort interviewt. Der Beitrag ist in der Ausgabe 6. Jahrgang, Nummer 43 vom 26. Oktober 2019 erschienen.

Frau Beckmann hat die Stimmung auf unserem Hof sehr gut widergegeben. Der Bericht ist sehr persönlich und erzählt neben unserer Verletzlichkeit im Persönlichen auch unsere Stärken in der Gemeinschaft. Leider muss auch hier die Sorge um den Erhalt unserer Kirche thematisiert werden. Finanziell können wir sie nicht halten, aber sie bedeutet uns und unserer Umgebung viel. Da geht es uns nicht anders als vielen Gläubigen im Bistum Essen.

Artikel in unserer Stadtteilzeitung Hallo Bo!

Ein Journalist unserer noch jungen Stadtteilzeitung HalloBo! hat uns interviewt. Den Artikel können Sie hier lesen:

https://www.ruhrtal-verlag.de/files/Archiv-hb/hallobo-004/#page=6

Auf der Seite des Ruhrtal-Verlages heißt es:

„Hallobo ist ein neues Stadtteilmagazin für den Bochumer Norden. Gerthe, Hiltrop, Bergen, Harpen, Kornharpen und Voede Abzweig: das ist unser Revier. Wir möchten die Geschichten der Menschen erzählen, die dort leben, Informationen und Meinungen transportieren. Das Lebensgefühl der Menschen, die „von hier wech“ sind, ein Stück weit auf Papier bannen. Wir wissen um die Wurzeln und Traditionen, haben den Blick aber nach vorne gerichtet.“

Herausgeber ist Björn Pinno

Wir starten durch

Nachdem wir uns in Bielefeld Haus Neuland mit den anderen Beginenhöfen auf Einladung des Dachverbandes der Beginen getroffen haben, gibt es eine Menge zu berichten und wir haben viele Wünsche und Ideen, die wir umsetzen wollen.

Noch sehen Sie hier nicht so viel.

Aber kommen Sie ruhig im Advent wieder, in der Zeit der zunehmenden Dunkelheit, aber auch der Vorfreude auf Geschenke und …

… etwas Neues, das im Werden ist.